17.05.2004
. und es war Sommer!
Zugegeben
, ich mag den Winter, doch nun kommt die Zeit, die Veränderung ins tägliche Einerlei bringt. Die Eisdielen öffnen, und der Zoo verkauft seine Dauerkarten kartonweise. Die Sonne füllt unsere "Gute Laune Tanks" auf und wenn wir uns drauf einlassen, begegnen wir mehr gut gelaunten Menschen denn je. Aber nicht nur der kommende Sommer ist es wert, einen festen Platz in unserem Gedächtnis zu bekommen. Auch die Sommer der vergangenen Jahre sollten nicht vergessen werden. An Regentagen empfiehlt sich immer eine kleine Reise in die Vergangenheit. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, werter Leser, aber ich kann mich durch solche Gedanken an Gassen und Plätzen einfinden, an denen ich vor langer Zeit einmal gewesen bin.
Wenn es regnet, schließe ich die Augen und flaniere mit japanischen Touristen durchs Dörfli in Zürich, ich stapfe durch den tiefen Sand der Wanderdüne von Sylt (
in jenem Syltsommer wurde ich von einem Urlauber gefragt, wo denn die legendäre Wanderdüne sei: "Die ist bestimmt gerade unterwegs!" war meine Antwort *kicher).
Eine Besichtigung der Burg von Nürnberg macht die Geschichte wieder lebendig. Von Osnabrück fuhr man im Sommer immer nach Enschede in den Niederlanden. Der Wochenmarkt war nicht zu überbieten, und mir steigt der Duft sämtlicher Spezialitäten in die Nase, wenn ich nur drüber nachdenke.
Machen wir uns nichts vor. Es hat lange gedauert, bis wir uns dazu durchgerungen hatten, all die kleinen Abenteuer auf uns zu nehmen. Aber am Ende waren wir froh, es getan zu haben. Auch wenn es nur ein Wochenende war. AUFRAFFEN ist das magische Wort. "In die Sonne sehen und zurück!" Das ist es, was wir tun sollten. Einfach Pause machen und die Enten füttern oder sich selbst verwöhnen am Currywurststand in der Mönckebergstraße in Hamburg.
Ihr Lieben, wenn ich sonst nicht der Mann mit der Message bin, diesmal möchte ich mit der Kolumne mehr als nur mitteilen.
Ich möchte anregen!
In diesen, für viele von uns nicht einfachen Zeiten das zu nehmen, was Mutter Natur sich ausgedacht hat, um uns den "merkelschen" Mundwinkel zu einem breiten Grinsen bis an die Ohren zu ziehen
. und wenn es poppende Fliegen am Fensterbrett sind!
Nehmen wir es als Anregung und poppen am Fensterbrett
ist doch mal was Anderes. ?
Ich wünsche eine schöne Zeit und hoffe, ich konnte anregen.
Marie Johanna und ich fahren jetzt nach Brühl, erst zum Kaffee zu den Graf´s und dann ins Phantasialand.
Bisinvierzehntagen Euer Kay