Oh Alpenglühn!

Glamour, Gaudi und Gesang

von Mirko Bott
Regie: Corny Littmann

Ein wahres humorvoll-musikalisches Schmankerl erwartet uns, wenn es die beiden stimmstarken Erzkomödianten Carolin Fortenbacher und Nik Breidenbach „auf die Alm ’nauf zieht“ und die beiden ihre Bandbreite von Johann Strauß über Heino und Boy George bis Lady Gaga auffahren!
Doch was wird geschehen? Sie, ein erfolgreicher, bisweilen divenhafter, aber liebenswerter Musicalstar, wird verfolgt: von ihrem hysterischen Manager, von Presse und Produzenten und von ihrem Ehemann, einem Chirurgen, der am liebsten vor jungen Krankenschwestern aufschneidet – und der partout nicht in die von ihr gewünschte Scheidung einwilligen mag. Zuflucht soll ein schlichtes Wellnesshotel in den bayerischen Alpen sein, alles sehr bodenständig – aber so bodenständig, wie sich der kleine Gasthof „Resi“ darstellt, dann nun auch wieder nicht. Denn dort vermietet der junge Bergbauer Leopold lediglich eine einfache Kammer – das Schlafzimmer seiner jüngst verstorbenen Mutter, zu der er noch immer ein ganz besonderes, ein geheimnisvolles Verhältnis pflegt. Trotz anfänglicher atmosphärischer Störungen kommen sich die Diva und der Naturbursche bei frischer Bergluft und umlodert vom Alpenglühen näher. Vielleicht etwas zu nah: Die Lawine kommt ins Rollen und endet anders als erwartet. Ganz anders! Und das liegt alles nicht nur am bockigen Gatten, dem hysterischen Manager, der nur Augen für die Probleme mit seinem jugendlichen Liebhaber hat, und dem herzhaft ausgespielten Intrigantentum eben dieses verwöhnten Luxusgeschöpfs – aber auch!
Und wäre das nicht alles schon komisch und turbulent genug, begeben sich die beiden Protagonisten dabei auf eine musikalische Bergtour, wie sie irrwitziger nicht sein kann – da gibt es Stationen bei Frl. Menkes „Hohe Berge“, dem „Frühlingsstimmenwalzer“ von Johann Strauß, Gittes „Ich will alles“, bei Andrew Lloyd Webbers „Mehr will ich nicht von dir“, „The time of my life“ und dem Alpen-Klassiker „La Montanara“ – köstlich!

Mit Carolin Fortenbacher und Nik Breidenbach

Regieassistenz: Andreas Bierkamp
Musikalische Leitung: Robin Kulisch
Bühnenbild: Heiko de Boer, Urmel Meyering
Kostüme: Frank Kuder, Bernhard Westermann


11.4. bis 29.6.2013 im Schmidt Theater

Livebilder von „Oh Alpenglühn!“
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Pressestimmen

„Carolin Fortenbacher und Nik Breidenbach zeigen sich in komödiantischer und stimmlicher Topform. Und spielen selbstironisch mit ihrer eigenen Vergangenheit als Protagonisten in Musicals. Mit diesem Alpenkracher werden sie garantiert Kult.“ Hamburger Abendblatt


„Eine eingestaubte Almhütte in den idyllischen Alpen, zwei Dutzend Ohr-Schmankerl von ‚Great Balls Of Fire’ bis ‚Hohe Berge’, irrwitzige Brotzeit-Dialoge und dazu ein in Trachten gehülltes Darsteller-Duo mit der Präsenz eines ganzen Ensembles! Mehr brauchte die Musik-Komödie ‚Oh Alpenglühn!’ nicht, um am Donnerstag bei der Premiere im Schmidt-Theater für Begeisterungsstürme zu sorgen.“ Hamburger Morgenpost


„‚Oh Alpenglühn’, können wir da nur im Kieztheater mit allen begeisterten Zuschauern seufzen und uns den schönen Peinlichkeiten anheimgeben, die Mirko Bott als Autor und Erfinder der tollen Song-Collage und Littmann als Regisseur frech, ausgebufft und sehr komisch verpackt haben. Zumal zwei Profis spielen und singen, die über jeden Zweifel billiger Anmache erhaben sind.“ Die Welt


„Mit einer irrsinnig witzigen Story und hervorragenden Akteuren wird der Besuch zu einem turbulenten Hütten-Erlebnis. Eine Mords-Gaudi!“ BILD


„Regisseur Corny Littmann hat aus dem Stück von Schmidt-Programmchef Mirko Bott ein witziges, temporeiches Musical gemacht. Eine gelungene Mischung aus Komödienstadl, Splattermovie und Broadwayshow.“ NDR 90,3


„Gesungen wird grandios. Carolin Fortenbacher setzt ihre in allen Lagen präsente, klassisch ausgebildete Stimme mitreißend ein, Breidenbach hält mit oft lakonischem Witz dagegen. Zusammen sind sie unschlagbar, und wer von ‚La Montanara’ über ‚Baden mit und ohne’ bis zum ‚Phantom der Oper’ aushält, der hat die Sorte Spaß gehabt, mit der sich Flachwitz auf Zugspitzniveau hebt.“ Landeszeitung für die Lüneburger Heide

Rolf-Mares-Preis 2012